Gute Mitarbeiter zu finden ist schwer, sie zu halten wird immer wichtiger. Die betriebliche Altersversorgung ist dafür ein bewährtes Instrument: Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung, und Arbeitgeber, die dadurch Sozialversicherungsbeiträge sparen, müssen die Umwandlung bezuschussen. Wer dieses Thema aktiv gestaltet statt nur zu verwalten, macht aus einer Pflicht ein Argument im Wettbewerb um Fachkräfte – mit klaren Prozessen, die die Lohnbuchhaltung nicht überfordern.
Neben der Altersversorgung gewinnen Gesundheitsleistungen an Gewicht. Eine betriebliche Krankenversicherung gibt Mitarbeitern Zugang zu Leistungen über das gesetzliche Niveau hinaus und ist als Gruppenlösung anders kalkuliert als Einzelverträge. Auch eine arbeitgeberfinanzierte Absicherung der Arbeitskraft lässt sich betrieblich organisieren. Welche Bausteine zu Betriebsgröße, Branche und Budget passen, wird gemeinsam sortiert – nicht jeder Benefit passt zu jedem Unternehmen.
Der Inhaber selbst kommt in vielen Betrieben zuletzt – ein teurer Fehler. Gesellschafter-Geschäftsführer sind je nach Konstellation nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und müssen Alter und Arbeitskraft eigenständig absichern. Dazu kommen unternehmerische Fragen: Was geschieht mit Betrieb, Darlehen und Familie, wenn der Inhaber länger ausfällt oder stirbt? Für Schlüsselpersonen im Unternehmen lassen sich diese Risiken vertraglich absichern.
Schließlich geht es um den Betrieb als Ganzes: Haftungsrisiken, Betriebsunterbrechung, Absicherung von Geschäftsräumen und Ausstattung. Tim Gradl verschafft sich zunächst ein Bild von Abläufen und bestehenden Verträgen, bevor Empfehlungen ausgesprochen werden – auch hier gilt: erst Konzept, dann Produkt. Die Zusammenarbeit ist auf Dauer angelegt, mit festem Ansprechpartner und regelmäßiger Überprüfung, wenn der Betrieb wächst oder sich verändert.


