Schwerpunkt Unternehmer
Vermögensberatungfür Unternehmerinnenund Unternehmer
Wer ein Unternehmen führt, steckt Energie und Kapital in die Firma — die private Absicherung und der eigene Vermögensaufbau kommen dabei oft zu kurz. Tim Gradl entwickelt mit Unternehmerinnen und Unternehmern ein Konzept, das Firma und Privatvermögen sauber trennt, Risiken ohne gesetzliches Netz abfedert und Themen wie Mitarbeiterbindung und Nachfolge frühzeitig mitplant.
Vor Ort in Bogen bei Straubing oder digital — deutschlandweit.

Typische Fehler
Vier Posten, die im Alltag untergehen
Zwischen Aufträgen, Personal und Buchhaltung rutscht die private Seite ans Listenende. Diese vier Muster kosten am meisten.
- 01
Die Firma ist meine Altersvorsorge
Dieser Satz trägt nur, wenn sich der Betrieb später tatsächlich zum erhofften Wert verkaufen oder übergeben lässt. Marktlage, Käufersuche und Timing sind ungewiss. Privates Vermögen neben der Firma aufzubauen verteilt das Risiko auf mehrere Standbeine.
- 02
Eigene Absicherung ständig vertagen
Zwischen Aufträgen, Personal und Buchhaltung rutscht die private Vorsorge chronisch ans Listenende. Jedes vertagte Jahr verkürzt die Ansparzeit und macht Absicherung tendenziell teurer — und ein gesundheitlicher Einschnitt kann Optionen endgültig verschließen.
- 03
Verträge ohne roten Faden ansammeln
Hier eine Police vom Versicherungsvertreter, dort ein Depot von der Bank: Ohne übergreifendes Konzept passt vieles nicht zusammen. Regelmäßig zeigt erst eine vollständige Bestandsaufnahme, wo doppelt bezahlt wird und wo echte Lücken klaffen.
- 04
Nachfolge und Notfall nicht geregelt
Fällt die Unternehmerin oder der Unternehmer plötzlich aus, entscheidet die Vorbereitung darüber, ob der Betrieb weiterläuft. Vollmachten, Vertretungsregeln und eine finanzielle Notfallplanung gehören aufgesetzt, solange niemand sie braucht.
Hintergrund
Firma und Privatvermögen als ein System
Unternehmerinnen und Unternehmer treffen jeden Tag finanzielle Entscheidungen — für den Betrieb. Die eigene finanzielle Zukunft wird dagegen oft mit dem Argument vertagt, die Firma sei ja die beste Anlage. Tim Gradl setzt an dieser Stelle an: Er verschafft Ihnen zunächst einen vollständigen Überblick über die private Seite — Absicherung, Vorsorge, vorhandene Verträge, Liquiditätsreserven — und legt sie neben die betriebliche Realität. Erst wenn dieses Bild steht, geht es um konkrete Bausteine und deren Reihenfolge.
Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn etwas nicht nach Plan läuft: längere Krankheit, Erwerbsminderung, ein Einbruch im Geschäft, ein unerwarteter Todesfall. Für Angestellte federn gesetzliche Systeme vieles ab, für Selbständige gilt das nur eingeschränkt. Deshalb gehört zur Beratung eine ehrliche Risikoanalyse: Welche Szenarien würden Sie oder Ihre Familie finanziell treffen, welche davon sind bereits abgedeckt, welche nicht. Abgesichert wird, was existenzbedrohend wäre — nicht alles, was versicherbar ist.
Auch die betriebliche Perspektive fließt ein, wo sie das Privatvermögen berührt: betriebliche Altersversorgung als Instrument der Mitarbeiterbindung, die Vorsorge der Geschäftsführung, die finanzielle Vorbereitung der Nachfolge. Steuer- und Rechtsfragen klärt Tim Gradl gemeinsam mit Ihrem Steuerberater oder Anwalt, damit alle Beteiligten am selben Konzept arbeiten. Danach bleibt er dran: Der jährliche Check stellt sicher, dass Wachstum, neue Gesellschafter oder veränderte Pläne im Konzept ankommen.
Fünf Situationen
Von der Gründung bis zur Nachfolge
Jede Phase eines Unternehmerlebens stellt eigene Fragen an Absicherung, Trennung von Firma und Privat und Vorsorge. Fünf Situationen, in denen es zählt.
- 01
Gründung
Zu Beginn fließt alles ins Geschäft: Zeit, Geld, Aufmerksamkeit. Genau dann entstehen aber die Lücken, die später schwer zu schließen sind — Krankenversicherung, Altersvorsorge, Absicherung der Arbeitskraft. Eine schlanke Grundstruktur von Anfang an verhindert das.
- 03
Absicherung ohne gesetzliches Netz
Selbständige stehen bei Krankheit, Erwerbsminderung und Alter weitgehend ohne die gesetzlichen Sicherungssysteme da, die Angestellte automatisch haben. Was der Staat nicht abdeckt, muss privat organisiert werden — strukturiert und dem Einkommen angemessen.
- 05
Nachfolge regeln
Ob Übergabe in der Familie, Verkauf oder geordneter Ausstieg: Die Nachfolge bestimmt, was vom Lebenswerk beim Unternehmer ankommt. Wer sie erst kurz vor dem Ruhestand angeht, verschenkt Gestaltungsmöglichkeiten — finanziell wie menschlich.
- 02
Firma und Privat trennen
Wenn Betriebs- und Privatvermögen ineinanderlaufen, haftet im Ernstfall auch das, was der Familie gehört. Eine klare Trennung — bei Konten, Rücklagen, Absicherung und Vorsorge — schützt beides und macht die eigene Lage überhaupt erst planbar.
- 04
Mitarbeiter binden
Gute Leute zu halten ist für viele Betriebe schwieriger als Aufträge zu gewinnen. Betriebliche Altersversorgung und weitere betriebliche Vorsorgebausteine sind ein Instrument, mit dem sich Arbeitgeber abheben können — wenn sie sauber eingerichtet und verwaltet werden.
Passende Leistungen
Wo es für Unternehmer ins Detail geht
Firmenkunden, Vermögensaufbau und Altersvorsorge haben eigene Seiten — mit Vorgehen, Begriffen und den häufigsten Fragen.
- 01
Firmenkunden & Gewerbe
Für Inhaber, Geschäftsführer und Praxisinhaber mit Verantwortung für Mitarbeiter.
Zur Leistung - 02
Vermögensaufbau & Geldanlage
Für Menschen, die Vermögen planvoll aufbauen wollen statt Geld nur zu parken.
Zur Leistung - 03
Altersvorsorge
Für alle, die im Alter nicht vom Rentenbescheid abhängig sein wollen.
Zur Leistung
Fragen & Antworten
Was Unternehmerinnen und Unternehmer häufig fragen
- Meine Firma ist meine Altersvorsorge — warum sollte ich zusätzlich privat vorsorgen?
Weil der Unternehmenswert erst dann Versorgung ist, wenn ihn jemand bezahlt. Verkaufspreis, Käufersuche und Zeitpunkt lassen sich Jahrzehnte im Voraus nicht verlässlich planen, und nicht jeder Betrieb findet einen Nachfolger. Ein privates Vermögen neben der Firma macht Ihren Ruhestand unabhängig davon, wie die Übergabe am Ende gelingt — die Firma wird zum möglichen Plus statt zur einzigen Karte.
- Was bedeutet es, dass Selbständige „kein gesetzliches Netz“ haben?
Es bedeutet, dass zentrale Sicherungen, die bei Angestellten automatisch greifen, bei Ihnen fehlen oder freiwillig organisiert werden müssen: gesetzliche Rente, Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, oft auch der Zugang zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Krankheit, Erwerbsminderung und Alter müssen Sie deshalb privat absichern. Die Beratung klärt zuerst, welche dieser Lücken bei Ihnen tatsächlich bestehen, und schließt sie in sinnvoller Reihenfolge.
- Lohnt sich betriebliche Altersversorgung für einen kleinen Betrieb?
Häufig ja, denn sie wirkt in zwei Richtungen: Mitarbeitende erhalten einen Baustein für ihre Vorsorge, und der Betrieb gewinnt ein Argument bei der Suche nach Fachkräften und deren Bindung. Entscheidend ist eine Ausgestaltung, die zum Betrieb passt und im Alltag ohne großen Verwaltungsaufwand funktioniert. Tim Gradl zeigt Ihnen die Varianten und begleitet die Einrichtung gemeinsam mit Ihrem Steuerberater.
- Ab wann sollte ich meine Nachfolge planen?
Deutlich früher, als die meisten denken — sinnvollerweise viele Jahre vor dem gewünschten Ausstieg. Eine geordnete Übergabe braucht Zeit: Nachfolger finden oder aufbauen, die Firma übergabefähig machen, die private Versorgung vom Betrieb entkoppeln. Wer früh beginnt, kann in Ruhe zwischen Familienübergabe, Verkauf und anderen Wegen wählen, statt unter Zeitdruck die erstbeste Lösung zu akzeptieren.
Erstgespräch
Reden wir über die private Seite Ihrer Firma.
45 bis 60 Minuten, unverbindlich, vor Ort oder digital. Sie schildern die Lage, Tim Gradl sagt Ihnen ehrlich, ob und wo er helfen kann.


